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Call of Duty: Advanced Warfare – Eric Hirshberg über SHG und den Drei-Jahres-Zyklus



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Betreff: Call of Duty: Advanced Warfare – Eric Hirshberg über SHG und den Drei-Jahres-Zyklus  -  Gepostet: 24.05.2014 - 17:21 Uhr  -  
Call of Duty: Advanced Warfare – Eric Hirshberg über SHG und den Drei-Jahres-Zyklus





Gameinformer hat im Rahmen des Juni-Coverages ein weiteres Video-Interview online gestellt, diesmal mit Eric Hirshberg, CEO von Activision. Während einige seiner Aussagen bereits im Magazin verarbeitet wurden, geht er noch einmal ins Detail was der auf drei Jahre erweiterte Entwicklungszyklus für das Franchise bedeutet und warum der Publisher sich zu diesem Schritt entschieden hat.

Sledgehammer Games wurde vom Publisher als neues Team von Grund auf zu einem AAA-Titel Entwickler im CoD-Franchise aufgebaut. Sie konnten mit Modern Warfare 3 das erste Mal Hand an einen First Person Shooter legen und haben einen großartigen Job zusammen mit Infinity Ward gemacht. Eric Hirshberg erzählt wie es zur Entscheidung kam, das Studio als dritte Instanz in die Call of Duty Rotation dazuzunehmen. Einige Hintergründe wurden bereits anlässlich des 12-seitigen Artikels in der Juni-Ausgabe des Gameinformer-Magazins veröffentlicht, unsere News dazu findet ihr HIER und HIER.

Hier geht es zum Video mit dem Chef von Activision Publishing bei Gameinformer – das direkte Einbetten von Videos wurde mittlerweile deaktiviert:



Hirshberg geht im Gespräch auf Dead Space ein, das von den Gründern von SHG entwickelt wurde und die starke Story dahinter; es war das erste Spiel bei dem er sich fast zu Tode erschrocken hat und eine sehr gut gemachte, dichte Filmatmosphäre vermitteln konnte. Und das werden sie laut Hirshberg auch bei Call of Duty umsetzen.

Treyarch und Infinity Ward sind schon sehr lange im Franchise dabei und zumindest von außen betrachtet scheint ein Zyklus von zwei Jahren vollkommen ausreichend zu sein. Warum wurde dieser auf drei Jahre erweitert?




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Zitat von »Eric Hirshberg«

Das ist keine Entscheidung die man nur deshalb trifft, um die PR für das aktuelle Jahr zu planen. Diese Entscheidung triffst du weil du davon überzeugt bist, dass die Erschaffung von kreativer Exzellenz dein größter Wettbewerbsvorteil ist und der beste Weg, die Gesundheit deines Franchises zu erhalten.


Gerade bei Call of Duty wird laut Eric Hirshberg jedes Mal eine große Menge auf den Arbeitstisch gepackt. Es sind sehr ambitionierte Spiele mit drei verschiedenen Spielmodi und in der Regel so einigen Extras – Singleplayer, Multiplayer, KoOp, … - sie werden aus entwicklungstechnischer Sicht immer ambitioniertere Unterfangen. Das und die Vermischung mehrerer Studios, die zum Endergebnis beitragen, machen es sehr schwer, am Ende das erwartete, fehlerfreie Endprodukt auf den Tisch zu bringen.



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Zitat von »Eric Hirshberg«

Das dritte Jahr ermöglicht uns mehr Iteration, gibt uns mehr Zeit für Innovationen, zu experimentieren, auszuprobieren und den letzten Schliff zu geben.


Ghosts hat im vergangenen Jahr angesichts des Next-Gen Releases einen sehr schwierigen Entwicklungszyklus hinter sich, bei dem viel Druck auf den Studios lag. Haben diese ebenfalls mehr Zeit gefordert, um die gestiegenen Anforderungen der Plattformen erfüllen zu können?




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Zitat von »Eric Hirshberg«

Der Zwei-Jahres-Zyklus ist für jedes Call of Duty Game eine Herausforderung. Unsere Ansprüche an den Inhalt wachsen von Spiel zu Spiel, das ist nichts Neues und passiert für jeden Call of Duty Teil. Doch nun kam die Herausforderung durch neue Hardware und neue Plattformen dazu – Ghosts wurde für sechs verschiedene Plattformen gleichzeitig entwickelt. […] Das war ein großer Brocken an dem sie zu kauen hatten und der fantastisch bewältigt wurde.



Denn Ghosts läuft bei aller Kritik ab dem ersten Tag stabil und fehlerfrei, was ein Zeugnis dafür ist dass die Teams dahinter funktioniert haben – dennoch war es eine große Herausforderung das zu schaffen. Für die Entwickler ist der neue Zyklus eine große Arbeitserleichterung, doch werden die Spieler die Erweiterung auf drei Jahre ebenfalls zu spüren bekommen?



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Zitat von »Eric Hirshberg«

Ihr werdet am Ende die Richter sein und urteilen, aber ich finde es gibt spürbare schrittweise Veränderungen bei der Grafik, beim Feinschliff, bei der Zahl an Innovationen und kreativen Risiken, die mit neuen Mechaniken eingegangen wurden. Es gab seit Anfang an immer gewisse Grundmechaniken in Call of Duty. Das Spiel an dem Sledgehammer Games arbeitet wird das erste seiner Art sein, bei dem man innerhalb der Steuerung, der Knöpfe neue Fähigkeiten haben wird, die sehr anders sein werden.

Laut Hirshberg diente dieser Schritt der Zykluserweiterung keineswegs der Absicht, noch mehr Content zu entwickeln, denn Call of Duty verfügt bereits über unglaublich viel Inhalt, das die unterschiedlichsten Sorten Spieler glücklich machen kann. Es geht darum, diese Inhalte noch besser zu machen.




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Zitat von »Eric Hirshberg«

Die Leute fragen sich, wie Call of Duty über so viele Jahre hinweg existieren konnte. Ein Grund dafür ist, dass wir es den Entwicklern immer ermöglicht haben, Schalter umzulegen und neue Dinge auszuprobieren. Ich denke jeder wird mir dabei zustimmen dass sich ein Treyarch-Spiel ganz anders anfühlt als ein Infinity Ward-Spiel und auch ein Sledgehammer Spiel wird sich von beiden unterscheiden.

Unterschiedliche Gedanken und unterschiedliche Sichtweisen auf ein und dasselbe Spiel zu haben ist ein guter Weg den man gehen kann. Sledgehammer Games wird ganz ihrem Namen treu bleiben und ihren eigenen „Impact“ auf Call of Duty haben. Dazu wurden einige Experimente mit den Kernmechaniken des Spiels durchgeführt, die sich auf alle Bestandteile auswirken werden, möglicherweise auch auf die Charakterentwicklung.

In Call of Duty Spielen gab es nie eine einheitliche Herangehensweise, keine Absicht eine große, in sich geschlossene Erlebniswelt zu machen was die Charaktere betrifft. Es gab keinen Hauptcharakter im eigentlichen Sinne; auch wenn Cpt. Price oder Soap feste Größen in der Modern Warfare Reihe sind. Der Spieler springt immer wieder zwischen verschiedenen Darstellern oder wie bei Black Ops 30/40 Jahre in der Zeit hin und her, was ihn vor verschiedene Herausforderungen und die Entwickler vor viele Möglichkeiten stellt. Hieran wird sich bei Call of Duty laut Eric Hirshberg auch zukünftig nicht viel ändern.

Das Übergangsjahr zu einer neuen Konsolengeneration hatte laut Eric Hirshberg wie erwartet einen hemmenden Effekt auf die Verkaufszahlen von Call of Duty: Ghosts. Diese Übergangsphase ist noch nicht überstanden und hatte große Auswirkungen auf die gesamte Gamingbranche, was man laut Eric Hirshberg auch bei Ghosts gemerkt hat. Dennoch ist es weiterhin das am meisten gespielte Spiel auf Xbox LIVE, was einen guten Start für das neue Spiel aus dem Hause Sledgehammer Games verspricht.

Woran misst man die Gesundheit eines Spiels? Welche Parameter werden hier zugrundegelegt?




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Zitat von »Eric Hirshberg«

Es sind nicht nur die Verkaufszahlen, sondern auch die Spielerdaten die man sich anschaut. Wir bekommen eine Menge Feedback von unseren Fans, was bleibt kleben und was nicht. Wir messen die Gesundheit des Spiels so, wie wir die Gesundheit einer Marke messen. Wie bewusst sind sich Spieler der Marke, wie groß sind die Kaufabsichten. Legt man all diese Messdaten zugrunde, ist Call of Duty immer noch herausragend stark. Natürlich steht unterschwellig immer die Frage im Raum: wie lange kann das noch anhalten?

Wenn man heute aus einem Koma erwacht und in der letzten Zeit gar nichts mitbekommen hat, schaut man sich die Statistiken an wie Zahl der Spielenden, Interesse, Klickzahlen, Erwartungshaltung gegenüber zukünftigen Titeln, Bewusstsein bei den Spielern und hat immer noch ein sehr starkes Franchise und eine gesunde Marke vor sich.




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Zitat von »Eric Hirshberg«

Das bedeutet jedoch nicht, dass wir alles als selbstverständlich ansehen. Es liegt an uns jedes Mal tolle Inhalte und Spiele zu liefern welche den schmalen Grat schaffen, das zu bieten was die Spieler lieben und erwarten und dennoch genug Überraschungen und neue Ideen hineinzubringen, die es immer wieder neu und frisch machen.

Mit Sledgehammer wurde noch viel mehr ausprobiert und eingebaut; neue Mechaniken, neue Ideen, neue Charaktere, neue Story, neue Welten in diesem Spiel. Und allein an der Story in Advanced Warfare hat SHG mehr als 2,5 Jahre gearbeitet, so zumindest behauptet ein kürzlicher Tweet von Glen Schofield:


Bei Ghosts kamen mit den DLC's auch neue Inhalte fremder Lizenzen wie Michael Myers und dem Predator ins Spiel. Wird man so etwas zukünftig häufiger in Call of Duty sehen?




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Zitat von »Eric Hirshberg«

Das war mehr als kreatives Experiment gedacht. Treyarch hat den Weg freigemacht mit dem Zombie-Zeug das eindrucksvoll zeigen konnte, wie weit die kreativen Grenzen des Franchise gesteckt sind.

Wenn man bedenkt, dass Call of Duty Spiele als recht realitätsnahe, authentische militärische Actionspiele galten und plötzlich tauchten die Zombies auf... das hat laut Hirshberg richtig eingeschlagen und die Fans haben es geliebt. Das hat auch den kreativen Prozess der anderen Entwickler beflügelt und macht einen Großteil des Spaßes aus, Spieler mit Michael Myers oder den Predator zu überraschen.

Auch die neuen Kernmechaniken werden den Spielern laut Hirshberg viel Spaß bereiten. Call of Duty ist in Sachen Mechanik der direkteste und flüssigste Egoshooter was auf jeden Fall bewahrt werden soll.




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Zitat von »Eric Hirshberg«

Aber dabei gleichzeitig dem Charakter mehr Kraft, mehr Vitalität in Sachen Fähigkeiten zu geben ist das, was sich bei diesem Spiel meiner Meinung nach anders anfühlt.

Hirshberg ist froh, Sledgehammer Games ein eigenes Game geben zu können, da sie als eines der kreativsten Teams auf der Welt und in der Branche die Passion, Kreativität und die Möglichkeiten mitbringen und bereits ihre Erfahrung mit dem Franchise bewiesen haben.




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Zitat von »Eric Hirshberg«

Sie kennen das Franchise, sie kennen die Mechaniken, sie wissen wie es funktioniert; haben dabei aber einen frischen Blickwinkel und neue kreative Ideen und ich bin einfach ein großer Fan von dem was sie machen. Ich freue mich endlich der Welt zeigen zu können, zu was sie in der Lage sind.


Auch wir sind gespannt auf Sledgehammer Games neuen Ansatz und wie sie die Formel von Call of Duty interpretieren. Es wird definitiv ein großer Spagat zwischen dem, was die Spieler gewohnt sind und den Innovationen, die ein Call of Duty unbedingt bringen muss, um weiterhin interessant und damit gesund zu bleiben.
Dieser Post wurde 1 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 24.05.2014 - 17:21 Uhr von Spider-.
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Atlant 
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Betreff: Re: Call of Duty: Advanced Warfare – Eric Hirshberg über SHG und den Drei-Jahres-Zyklus  -  Gepostet: 25.05.2014 - 20:40 Uhr  -  
Na da bin ich ja mal gespannt ob es durch die 3 Jahre wirklich ein fertiges Spiel wird und es nicht am Ende so ist wie immer das durch unzählige Nachbesserungen das Spiel erst später fertiggestellt wird.
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