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Call of Duty: Black Ops 2 - Pakistan verbannt Shooter aus dem Land



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Betreff: Call of Duty: Black Ops 2 - Pakistan verbannt Shooter aus dem Land  -  Gepostet: 24.01.2013 - 22:15 Uhr  -  
Call of Duty: Black Ops 2 - Pakistan verbannt Shooter aus dem Land





Das weltweit meistverkaufte Videospiel darf neuerdings nicht mehr in Pakistan verkauft werden. Wie der konservative amerikanische Nachrichtensender Fox News berichtet, wurde neben Activisions Call of Duty: Black Ops 2, auch EAs neuster Medal of Honor-Titel aus dem Land verbannt. Laut der All Pakistan CD, DVD, Audio Cassette Traders and Manufacturers Association (APCDACTM) rücken die Spiele Pakistan in ein "falsches Licht".

Beispielsweise im aktuellen Call of Duty Titel Black Ops 2 ist einer der Schauplätze die Karte Overflow, die im pakistanischen Peshawar spielt und sich nicht gerade von seiner besten Seite zeigt. Aber auch der Vorgängertitel Modern Warfare 2 sorgte schon für einigen Unmut, weil Entwickler Infinity Ward die Karte Karachi fälschlicherweise arabischsprechend darstellte (wir berichteten). Neben Call of Duty, wurde aber auch Medal of Honor Warfighter mit einem Verkaufsverbot belegt. Grund dafür ist auch hier das Städtchen Karachi, welches fest in der Geschichte des Shooters eingebunden ist und auf einem ansässigen Waffenmarkt Verbindungen zu terroristischen Aktivitäten des Landes mit al-Qaida thematisiert.

In Pakistan unterliegen die Themen Geheimdienst und Militante Gruppierungen einem Tabu, dem man sich nur mit Vorsicht annähern sollte. Das wird laut Ansicht der Vereinigung in beiden Spielen nicht respektiert. Die Sicherheitsbeauftragten sehen darin einen Versuch der Amerikaner, die Gedanken der Pakistanis darauf vorzubereiten, Berichte zu akzeptieren in denen Pakistan als gescheiterter Staat dargestellt wird, einem Platz der Terroristen einen Hafen bietet und damit jede zukünftige Handlung rechtfertigt, in der Jugendliche das Töten von Pakistanis akzeptieren.

Die kontroversen Spiele wurden landesweit aus den Regalen entfernt, nachdem die pakistanische Vereinigung eine Forderung veröffentlicht hat, beide Spiele zu boykottieren. Das in Urdu, der pakistanischen Nationalsprache, verfasste Rundschreiben besagt unter anderem folgendes:


Zitat
»APCDACTM« Die Vereinigung hat schon immer diese Art von Filmen und Spielen boykottiert. Diese (Spiele) wurden gegen die Staatliche Einigkeit und Unverletzlichkeit unseres Landes entwickelt. Die Spiele (Medal of Honor: Warfighter und Call of Duty: Black Ops II) wurden gegen Pakistan entwickelt und die Vereinigung hat ihren Verkauf vollständig untersagt. Ladeninhaber sind gewarnt und verantwortlich für die Konsequenzen, sollten sie diese Spiele kaufen oder verkaufen.


Dutzende von Beschwerden forderten Saleem Memon, Präsident der APCDACTM in Karachi, dazu auf den Verkauf der Spiele zu verbieten. Zu einem ausländischen Kanal sagte er: „Das Problem ist, dass es dort Dinge gibt die gegen Pakistan sind und sie Kritik an unserer Armee eingebaut haben. Sie stellen das Land in einem sehr schlechten Licht dar.“

Ein anonymer pakistanischer Sicherheitsbeauftragter sagte zu Fox News, dass diese Spiele Teil eines psychologischen Krieges seien.


Zitat
Diese Spiele sind ein Versuch die Gedanken unserer Jugend gegenüber Pakistan zu verderben. […] Nicht nur das Original sollte verboten, sondern auch die durch Piraterie verkauften Spiele geblockt werden.


Dennoch sind die Spiele immer noch in den Läden zu finden. Moeen Ali, Inhaber des größten Spieleladens in Islamabad, war ein solches Verbot gar nicht bewusst. Er sagte zu Fox News dass beide Spiele Top Seller sind. So wurden mehr als 5.000 Exemplare von Call of Duty: Black Ops 2 seit Release verkauft, und Medal of Honor: Warfighter ging ca. 1.000 Mal über die Ladentheke. Diese Zahlen beinhalten nicht die beispiellosen Mengen an Raubkopien, die in Pakistan für unter 2 Dollar erhältlich sind. Das Spiel wird also trotz des Rundbriefs der Vereinigung weiter verkauft, gekauft und gespielt. Vielleicht ist sich die Jugend sogar bewusst, dass ein Spiel eben nur ein Spiel ist, ganz egal wo es handelt und wo man lebt?


Quelle:

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